Holzarten Übersicht

 

Holz – ein nachhaltiger und nachwachsender Rohstoff, der unglaublich vielfältig ist. Jedes Holz ist anders. Jede Holzart durch ihre Maserung, Farbe und Struktur einzigartig. Durch die riesige Baumvielfalt gibt es unzählige Holzarten, die sich nach Eigenschaften, Härte und Gewicht einteilen lassen. Je Verwendungsart eignet sich eine bestimmte Holzart besser als die andere. Entdecken Sie jetzt die besonderen Eigenschaften der Holzarten aus unserem Portfolio.

Portfolio von Hiram-Floors – Übersicht unserer Holzarten

Douglasie
Eiche
Esche
Weißtanne

 

Jede Holzart zeichnet sich durch andere Charakteristiken aus und hat eigene Vorteile wie auch Nachteile. Dabei legen wir großen Wert darauf, ausschließliche hochwertiges Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zu beziehen. Erfahren Sie in unseren Expertenartikeln, welche Holzart sich für Ihren Einsatz eignet.

Widerstandsfähigkeit von Holz

 

Die Haltbarkeit oder Dauerhaftigkeit aller Holzarten lässt sich zumeist nach bestimmten Klassifizierungen oder Normen ermitteln, die überwiegend für die Nutzung des Holzes im Außenbereich angewendet werden.

Die Norm DIN- EN 350 – 2 beispielsweise gibt eine Übersicht über die natürliche Widerstandsfähigkeit aller Holzarten gegenüber holzzerstörenden Organismen wie z.B. Pilzen oder Insekten an. Es wird hierbei in die Dauerhaftigkeitsklassen von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) eingeteilt.

 Heimische Holzarten vs. exotische Holzarten

Die meisten unserer heimisch wachsenden Holzarten unterliegen in Sachen Witterungsbeständigkeit den exotischen Holzarten, weswegen exotische Holzarten gerne für den Außenbereich, etwa als Terrassen- oder Fassadenhölzer, verwendet werden. Dies bedeutet nicht, dass unsere heimischen Holzarten überhaupt nicht für den Außenbereich geeignet sind. Man muss sich nur bewusst darüber sein, dass die Lebensdauer des Holzes, unter Einfluss von Sonne, Wind, Regen, Schnee usw., ohne jeglichen Schutz eingeschränkter ist als bei Exotenholz.

Die Tabelle gibt Auskunft, inwiefern sich die in Europa vermutlich am meisten verwendeten Holzarten in der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen Pilze und Schädlinge im Außenbereich unterscheiden. Während diese Norm gerne für Holz im Außenbereich verwendet wird, hat sie für den Innenbereich, aufgrund der fehlenden Witterung, kaum Einfluss.

Holzart | Dauerhaftigkeitsklasse (im Kernholzbereich)
Ipé (Exot) | 1
Mahagoni (Exot) | 2
Bangkirai (Exot) | 2
Bongossi (Exot) | 2
Europäische Eiche (Heimische Holzart) | 2
Deutsche Douglasie, Lärche | 3 - 4
Fichte, Tanne | 4
Esche | 5
Holzart bei ca. 8- 10 % Holzfeuchte | Härte in N/mm²
Ipé (Exot) | 72
Mahagoni (Exot) | 38
Bangkirai (Exot) | 63
Bongossi (Exot) | 55
Europäische Eiche (Heimische Holzart) | 34
Deutsche Douglasie; Lärche | 18; 19
Fichte, Tanne | 12
Esche | 38

Die Härte der Holzarten

 

Holzarten unterscheiden sich hinsichtlich der Härte. Während im Außenbereich die Widerstandsfähigkeit entscheidend ist, betrachtet man im Innenbereich besonders die Härte des Holzes.

 

Weichholz vs. Hartholz

Weichhölzer wachsen in kälteren Regionen. In der Regel handelt es sich dabei um immergrüne Nadelhölzer. Im Vergleich zu Harthölzern wachsen sie schneller. Weichhölzer eignen sich meist für den Innen- und für den Außenbereich. Zu den Weichholzern zählen zum Beispiel die Douglasie und die Fichte.

Harthölzer, wie zum Beispiel die Eiche, die Buche oder der Ahorn, werden hauptsächlich im Innenbereich verwendet. Sie kommen aus der Familie der Laubhölzer und sind vielfältiger als Weichhölzer. Das Holz der Eiche zählt zum Beispiel zu den Harthölzern.

Im Volksmund sagt man oft, dass Nadelbäume grundsätzlich zu den Weichhölzern, Laubbäume grundsätzlich zu den Harthölzern gehören. Auf die meisten Holzarten trifft diese Annahme auch zu. Einige Ausnahmen gibt es dennoch. Weichholz besitzt eine Brinellhärte bis 20 N/mm², Hartholz beginnt bei etwa 31 N/mm². Alle Holzarten dazwischen sind mittelhart.

Holzarten erkennen – Einordnung des Holzes nach der Farbe

Jede Holzart hat Ihre eigene natürliche Farbe. Die Farbpalette reicht von weißlichen über hellen bis hin zu rötlichen und bräunlichen Holzvarianten.

Die spezifische Holzfarbe wird durch die Textur bestimmt. Einfallendes Licht bzw. einfallende UV-Strahlen dringen unterschiedlich tief in das Holz ein. Auch der Produktionsprozess bzw. die Trocknung des Holzes haben einen Einfluss auf den holzspezifischen Farbton.

 

• Weißlich, zum Beispiel Tanne (Weißtanne), Ahorn oder Kastanie

• Gelblich, zum Beispiel Esche, Douglasie oder Birke

• Rot-braun, zum Beispiel Erle, Rotbuche, Rotbuche oder Roteiche

• Bräunlich, zum Beispiel Eiche oder Akazie

• Schwärzlich, zum Beispiel Ebenholz

 

Auch die Oberflächenbehandlung der jeweiligen Holzart kann den Farbton verstärken oder verändern. Sie können mit der natürlichen Farbe des Holzes spielen. Mit einer klaren Lackierung oder natürlichen Ölung behalten Sie den natürlichen Holzton bei, sorgen für einen ausreichende Schutz und stellen eine angemessene Pflege sicher. Natürlich kann mit einer entsprechenden Nachbehandlung und andersfarbigen Ölen oder Laugen eine individuelle Holzfarbe erzeugt werden. Das gilt für Dielenböden wie für alle anderen Möbelstücke aus Holz. Aus der jeweiligen Behandlung ergibt sich, wie genau der Boden gepflegt werden sollte.